txn. Wer Wildbienen etwas Gutes tun möchte, kann an einer sonnigen Stelle im Garten eine kleine Wildblumenwiese anlegen. Hierfür gibt es fertige Samenmischungen mit verschiedenen Pflanzen, die optimal auf die Bedürfnisse der Wildbienen abgestimmt sind. Foto: Neudorff/txn

txn. Duftende Blumen, strahlender Sonnenschein, surrende Bienen und tanzende Schmetterlinge – so ähnlich dürften sich viele Gartenbesitzer die schönste Zeit des Jahres vorstellen. Damit der Traum Wirklichkeit wird, braucht die Natur in vielen Gärten mittlerweile Unterstützung. Vor allem geht es darum, den Bienen und Schmetterlingen ein entsprechendes Nahrungsangebot zu machen – denn sonst haben sie keinen Grund, sich im Garten aufzuhalten. Zu den Blumen, die Wildbienen besonders gern mögen, gehören beispielsweise die Wiesenflockenblume, die Heidenelke oder auch das Leimkraut. Wer die pollenreichen Pflanzen nicht einzeln aussäen möchte, kann auf spezielle Samenmischungen zurückgreifen, etwa die Wildgärtner Freude von Neudorff. Die Mischung „Bienengarten“ beispielsweise kombiniert 25 bienen- und hummelfreundliche Trachtpflanzen. Alle Arten sind sehr robust, trockenheitsverträglich und samenfest. Wichtig bei der Zusammenstellung der Pflanzen war unter anderem eine gestaffelte Pflanzenhöhe mit Rosetten bildenden Arten, die den Boden schnell bedecken und so vor Unkraut schützen. Es sind Samen für ein- und mehrjährige Früh-, Mittel- und Spätblüher enthalten, so dass vom Frühjahr bis weit in den Herbst viele Bienenarten und Nützlinge die passenden Blüten finden. Die Zusammensetzung der Samenmischung wurde mit dem Naturschutzbund Deutschland abgestimmt. Um den Nützlingen nicht nur Nahrung, sondern auch Unterschlupf zu bieten, empfiehlt es sich, einige Insektenhotels aufzustellen. Wer sich im Garten eine Wildblumenwiese anlegt, hilft nicht nur der Umwelt, sondern hat auch deutlich weniger Arbeit. Denn die Wiese muss nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden. Und wer sie im Herbst einfach stehen lässt, bietet den nützlichen Insekten in den hohlen Stängeln der abgestorbenen Pflanzen hervorragende Unterkünfte zum Überwintern. Unter www.neudorff.de gibt es weitere Informationen zum Umgang mit Nützlingen im heimischen Garten.